Mein Bericht über unseren Roadtrip durch Kalifornien neigt sich langsam dem Ende zu, es wird schon wieder Zeit einen neuen Urlaub zu buchen. Von Monterey ging es auf unserer Rundreise weiter nach San Francisco mit einem kleinen Stop in Cupertino bei Apple, denn als Apple Fan hielten wir es für eine Pflicht, ins Headquarter zu fahren. In Cupertino gibt es den einzigen Apple Shop, in dem man Souvenirs kaufen kann, allerdings für einen sehr hohen Preis. Ob es sich lohnt dort hin zu fahren, kann ich nicht wirklich sagen, wenn man kein Fan von Apple ist, kann man sich diesen Stop mit Sicherheit sparen. Wir haben dort auch nicht wirklich lange gehalten, ein kurzer Blick in den Apple Shop und schon ging es weiter in Richtung San Francisco.

Big Sur Highway 1.

Apple Cupertino

Apple Cupertino 1

Apple Campus Cupertino

Uns wurde bereits auf unserer Reise erzählt, das der Verkehr in San Francisco genauso so schlimm ist, wie in Los Angeles, was zu 100 Prozent zu traf. Nicht nur der Verkehr, auch die hügelige Landschaft, vermittelt einem teilweise das Gefühl in einem Rollercoaster zu sitzen. Ich werde nie vergessen, wie wir einen Berg hinauf gefahren sind und auf einmal wie auf einer Klippe oben standen und es so steil Bergab ging, dass wir uns nur angesehen hatten und lachten, ein wirklich unvergessenes Erlebnis. Nach dem uns unser Navigationssystem zu unserem Motel im Marina District, in der Lombard Street gebracht hatte, waren wir sehr angespannt, weil unser Motel die letzten Monate sehr viele schlechte Bewertungen bekommen hatte.

Marina District San Francisco

An dem Wochenende, sollte in San Francisco der Nike Women Run stattfinden, daher hatten wir kein anderes Motel gefunden, dass einigermaßen bezahlbar war, daher mussten wir mit unserer bereits gebuchten Unterkunft vorlieb nehmen. Ich hatte das Hotel in San Francisco schon sechs Monate vorher gebucht, mit der Option es einen Tag vorher stornieren zu können. Immerhin hat das Zimmer pro Nacht 140 Euro gekostet, was nicht gerade billig ist. Dort angekommen, waren wir ein wenig erleichtert, dass das Zimmer nicht ganz so schlimm war, wie befürchtet. Zwar hatte ich mich geekelt auf den Stuhl im Zimmer zu setzen, aber das Bett war sauber. Mein Freund hatte den Part übernommen unter die Matratze zu schauen, da ich eine unheimliche Angst vor Bettwanzen hatte.

Marina District 1

Das einzig gute an dem Motel war die Lage im wunderschönen Marina District, ansonsten rate ich jedem ab, dieses Hotel (Alpha Inn) zu buchen. Unser Bett wurde nicht gemacht und es roch jeden Tag mehr nach einer Art Raumduft, meine Kollegin klärte mich nach meinem Urlaub darüber auf, dass es sich wohl möglich um den Duft des Mittels gegen die Bekämpfung von Bettwanzen gehandelt haben müsste. Immerhin war der Herr sehr nett an der Rezeption. In der gleichen Straße befindet sich ein Super 8, was leider ausgebucht war und soweit gute Bewertungen hat. Denn die Lage ist wirklich Top!

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San Francisco ist eine gute Stadt die man zu Fuß erkunden kann, vom Marina District aus, sind wir direkt am Wasser zum Fishermans Wharf gelaufen. Natürlich kann man auch den Bus nehmen, oder mit dem Cable Car fahren, allerdings ist das Cable Car nicht gerade günstig und die Busse brauchen auch ewig durch die Stadt. Ich finde zu dem, dass man eine Stadt zu Fuß ganz anders wahrnimmt (da kommt der Architekt in mir durch). Vom Fishermans Wharf sind wir über China Town und Little Italy durch den Financial District direkt in die Stadt zum Union Square gelaufen. In San Francisco war der Temperaturunterschied zu Los Angeles übrigens deutlich zu spüren, mir war am ersten Tag so kalt, dass ich mir bei TJ Maxx erst einmal einen warmen Pullover kaufen musste. Wieder zurück zum Hotel, haben wir einen Schnellbus genommen, der allerdings auch eine halbe Stunde bis zur Lombard Street gefahren ist. Da es schon dunkel wurde und wir uns in der Stadt überhaupt nicht ausgekannt haben, war es uns zu unsicher zurück zu laufen, außerdem hatten unsere Füße schon ordentlich weh getan.

San Francisco3

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Fishermans Warf

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China Town San Francisc

Das Bussystem ist nicht ganz so einfach zu verstehen, wir haben eine Weile gebraucht, die richtige Station und den richtigen Bus zu finden, Gott sei Dank hatten wir eine Verbindung, bei der man nicht umsteigen musste. Witzig war auch, dass wir eigentlich jedes mal einen anderen Preis bezahlt haben. Bus fahren ist im Gegensatz zu Cable Car fahren günstig, dennoch hat sich ein Tagesticket für uns nicht gelohnt, da wir einfach viel laufen wollten. Einmal sind wir Cable Car gefahren, da es meiner Meinung nach, ein absolutes Muss ist, wenn man schon einmal in San Francisco ist.

Financial District San Franciscp

In meinem nächsten Post, geht es mit dem Thema Shopping und Alcatraz weiter!

Hier geht es noch einmal zu den vorherigen Posts meiner USA Rundreise:

Von Morro Bay nach Monterey über den Big Sur

Von Santa Barbara nach Morro Bay

It`s not dead Festival & Newport Beach (Costa Mesa)

Von Los Angeles nach San Diego über Laguna Beach

Santa Monica & Universal Studios

Tipps zur Reisevorbereitung

Mietwagen & Flüge