Es war am Montag, den 30. Mai um 5:28 h als ich nichts ahnend, das letzte Teststäbchen von den Schwangerschaftstests in den Fertilitätsmonitor steckte, während das Gerät das Ergebnis auslas, nutzte ich die Zeit mir meine Zähne zu putzen und mich für die Arbeit fertig zu machen. Ich habe ehrlich gesagt überhaupt nicht mit einer Schwangerschaft gerechnet, da ich Tage vorher noch Unterleibskrämpfe hatte und dachte meine Periode noch früher kommt als sonst. Als der Clearblue seine üblichen Piepgeräusche von sich gab und ich noch mit der Zahnbürste im Mund den Schwangerschaftstest aus dem Monitor zog, war ich erst einmal total baff! Zwei Tage vorher hatte ich auch schon einen Schwangerschaftstest gemacht, wobei auf dem Teststreifen zwei eindeutige Streifen zu lesen waren, aber der Monitor mir ganz klar „nicht schwanger“ angezeigt hatte, so kann man sich eben täuschen!

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Da mein Freund um 5:28 h noch tief und fest geschlafen hatte und zu dieser Zeit bei sich zu Hause in München war, wollte ich ihn nicht gleich aufwecken, obwohl ich ehrlich gesagt schon kurz davor war, ich habe ihm ganz unromantisch (so wie wir übrigens beide sind) eine whats app Nachricht geschrieben, er soll mich anrufen, wenn er wach ist, was er dann auch tat, er dachte allerdings es sonst was passiert – war es ja auch. Er hatte sich natürlich riesig über diese wunderbare Nachricht gefreut, konnte es aber überhaupt nicht realisieren.

Wie ging es weiter?

Ich hätte es natürlich am liebsten der ganzen Welt sofort mitgeteilt, dass ich schwanger bin, besonders der älteren Bekannten von meiner Mutter, die letztens einen sehr doofen Kommentar zu meinem Alter und dem Kinder kriegen von sich gegeben hat, so nach dem Motto: „Bei dir wird es ja auch mal endlich Zeit“, ich dachte in diesem Moment nur: „Danke, ich weiß selbst, dass die biologische Uhr tickt, aber was geht dich das verdammt noch mal an?“ Bevor ich dieses Thema jetzt vertiefe, denn darüber kann man einen ganz eigenen Post schreiben, fahre ich mit dem Eigentlichen fort. Wir haben beide erst einmal abgewartet und es meinen und seinen Eltern Mitte Juni gesagt, der restlichen Familie erst in er 12. Schwangerschaftswoche, als ich es auch meinem Arbeitgeber mitgeteilt habe, endlich war das Geheimnis gelüftet, obwohl es schon Einige vermutet haben, dass etwas im Busch ist, da man mir meine leichte Gewichtszunahme doch ansah und es langsam auffiel, dass ich bei der morgendlichen Kaffeerunde nur Pfefferminztee trank.

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Wie erging es mir die ersten drei Monate?

Ich muss sagen, dass ich sehr viel Glück mit meinem Zustand habe, die ersten Wochen bin ich immer leicht unterzuckert, wenn ich längere Zeit nichts gegessen habe, mit Übelkeit hatte ich so gar nicht zu kämpfen, allerdings macht mir bis heute noch die Müdigkeit zu schaffen. Es war egal wann ich ins Bett und am morgen wieder aufgestanden bin, ich war immer müde, ob am Wochenende oder unter der Woche auf der Arbeit, ich konnte mich so gut wie gar nicht konzentrieren und musste immer zu schlafen. Das war besonders in den ersten drei Monaten richtig anstrengend, denn ich konnte mich auch nicht mehr mit meinem geliebten Kaffee oder grünem Tee pushen, nein ich musste ganz ohne Koffein oder höchstens einer Tasse grünem Tee auskommen. Selbst wenn ich hätte Kaffee trinken können, ich habe mich total vor ihm geekelt, auch andere Speisen konnte ich nicht mehr essen. An dem Tag, an dem ich von meiner Schwangerschaft erfuhr, habe ich sofort aufgehört vegan zu essen und bin zu vegetarischen Speisen wieder über gegangen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die ersten Monate viel ungesundes Zeug gegessen habe, dass ich vorher nie gekauft habe, ich bin wirklich froh, dass sich mein Geschmacksinn wieder normalisiert hat und ich jetzt wieder gesund und relativ normal esse.

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Die Sache mit dem zunehmen…

Das ging bei mir relativ fix, sehr schnell haben meine geliebten Jeans gezwickt, sodass ich mich besonders im Büro, wo ich die meiste Zeit sitze, mich überhaupt nicht mehr wohlgefühlt habe, daher habe ich mich relativ schnell mit Umstandsjeans eingedeckt, die einfach total praktisch und vor allen Dingen bequem sind. Wenn ich jetzt auf meine App schaue, wieviel ich im ersten Trimester zugenommen habe, ist das nicht ganz so wenig, aber solange meine Frauenärztin nichts sagt, denke ich ist alles in Ordnung. Im ersten Trimester habe ich insgesamt 3 kg zugenommen.

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Zurückblickend auf die ersten drei Monate der Schwangerschaft muss ich echt sagen, dass ich sehr viel Glück hatte, mir war kaum schlecht, was bei anderen Schwangeren leider nicht der Fall ist, die Müdigkeit und die unreine Haut sind dagegen wirklich halb so wild. Von daher bin ich wirklich sehr dankbar, wie bisher die Schwangerschaft verlief.

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