Wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, habe ich die letzten Wochen ordentlich zugelegt, dass ist mir besonders bei der Durchsicht der Bilder aufgefallen. Insgesamt lagern 13 kg mehr auf meinen Hüften und das in der Schwangerschaftswoche 24, natürlich habe ich im Urlaub gut gegessen und auch allgemein nage ich nicht an einem Salatblatt und esse eigentlich das, worauf ich Lust habe. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich mich wie gewohnt ernähre, ich gönne mir allerdings öfters etwas Süßes. Ich habe schon vor der Schwangerschaft sehr leicht Wasser eingelagert, was leider immer mehr wird, so habe ich das Gefühl, meine Waden sind fast so dick wie meine Oberschenkel, Frauen die schon eine Schwangerschaft hinter sich haben, kennen das bestimmt.

Mit den Babykurven kommt es natürlich dazu, dass man in seine alten Klamotten einfach nicht mehr herein passt, bereits seit dem 3. Monat trage ich schon Umstandshosen, da sie einfach viel bequemer sind, als die alten Jeans. Jetzt am Ende des 6. Monats wird es immer schwieriger, in seine alten Shirts und Pullover zu passen, da bleibt einem als sehr modebewussten Mensch nichts anderes übrig, sich in der Welt der Umstandsmode umzuschauen und shoppen zu gehen.

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Von dieser Welt wurde ich persönlich sehr enttäuscht, es gibt reichlich Auswahl an Umstandsmode, aber mit Mode hat das meiste leider gar nichts zu tun. Ich liebe Mode und verstehe einfach nicht, warum es fast nur langweilige „Standartmode“ gibt, die auch noch total überteuert ist? Die einzigen Shops, die ganz schöne Umstandsmode anbieten, die allerdings doch sehr „Basic“ und eher schlicht gehalten ist, sind Zalando, Asos, C&A und H&M. Ich habe in den Shops für hunderte von Euro Sachen bestellt, die ganz ehrlich, als ich sie ausgepackt habe,  total langweilig aussahen und mir gar nicht gestanden haben. Bei H&M habe ich immerhin ein Sweatshirts, Hosen und eine Jogginghose gefunden, bei C&A im Store, immerhin ein paar Jeans. Die Frauen, die in der Regel schwanger werden sind zwischen 20 und 40 Jahren und nicht zwischen 40 und 60 Jahren, wenn ich mir teilweise die Kleider von manchen Labels anschaue, die auf Umstandsmode spezialisiert sind, liegt die Altersspanne beim letzteren. Mich frustriert es richtig Umstandsmode zu shoppen, was eigentlich total schade ist, selbst in den USA ist es mir schon aufgefallen, dass es in den Läden so gut wie gar keine Umstandsmode gibt, bis auf Old Navy. Junge Mamas wollen doch auch schick aussehen und nicht wie ein Kartoffelsack herumlaufen und ganz ehrlich, ich habe nach einer Sporthose für Schwangere gesucht und habe eine gefunden, die über 60 Euro gekostet hatte. Warum muss dazu diese teilweise langweilige Mode, denn auch noch so teuer sein?

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Ich habe beschlossen, eher wenig Online zu shoppen und einfach in den Läden vor Ort zu schauen, ein paar Pullover eins bis zwei Nummern größer zu kaufen. Auch die Herrenabteilungen haben teilweise ganz nette Sachen, mein Freund war auch so lieb und hat mir einen seiner wunderschönen Fred Perry Pullover überlassen. Cardigans kann man übrigens auch immer super mit einem Basic Shirt, die echt super von H&M sind, kombinieren. Diesen Cardigan habe ich bei Reserved gekauft, er ist so kuschelig weich und lässt sich auch nach der Schwangerschaft noch prima tragen. Die Tasche von Kate Spade habe ich mir von meinem Gewinn in Las Vegas gegönnt, rosa ist meine absolute Lieblingsfarbe seit Kindertagen, die Boots sind für mich der beste Herbstkauf dieses Jahr, sie sehen sehr stylisch aus und sind dazu noch sehr bequem. So kommt man doch wieder weg von der Umstandsmode, man muss sich nur zu helfen wissen.

Wem von euch geht es so ähnlich oder hat die selbe Erfahrung gemacht? Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen!

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Cardigan: Reserved (similar here)

Shirt: H&M Mama (similar here)

Jeans: H&M Mama (similar here)

Bag: Kate Spade (similar here)

Shoes: Asos (similar here)

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