Über ein Jahr ist die Geburt von Valentin her, die Schwangerschaft war eher unkompliziert, bis auf die Wassereinlagerungen in den Beinen, die Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion und die starke Gewichtszunahme von 25 kg. Mir wurde von den Ärzten immer gesagt, wie entspann ich sei und wie gut alles verläuft. Bis zur Geburt und dem Notkaiserschnitt war alles in Ordnung danach, waren meine Blutwerte nicht besonders gut. Vitamin D Mangel hatte ich schon vor der Schwangerschaft, eine Schilddrüsenunterfunktion und erhöhte Leberwerte blieben, wobei die Leberwerte heute schon wieder besser sind.

Kurz und knapp ein paar Fakten vor der Schwangerschaft und danach:

Größe 1,68 m

Gewicht vor der Schwangerschaft: 65 kg 

Gewichtszunahme: 25 kg

Aktuelles Gewicht: 72 kg

Im Oktober merkte ich dann, das mein Körper durch die Schwangerschaft und doch strikter Einnahme von Eisenpräparaten, Folsäure und Nahrungsergänzungsmittel während Schwangerschaft und Stillzeit, am Ende war. Ich konnte auf einmal nicht mehr richtig laufen und konnte keine Nacht mehr ohne Schmerzmittel schlafen. Ich ging von Arzt zu Arzt, ein MRT lieferte mir dann den Befund, ich hatte einen Ermüdungsbruch im Becken und einen Bandscheibenvorfall. Die Diagnose war für mich nicht besonders berauschend, ich bekam Akkupunktur und Magnetfeldtherapie. Die ganze Therapie zog sich bis Januar und auch heute noch, kann ich noch nicht so richtig Sport machen wie vorher. Erst letzte Woche wurde ein neues MRT gemacht, der Ermüdungsbruch ist verheilt, mit der Bandscheibe muss ich noch ein wenig vorsichtig sein.

Was folgte?

Im Volksmund sagt man, pro Schwangerschaft verliert eine Frau einen Zahn, ich kann dies übrigens bestätigen. Ende Dezember, bekam ich auf einmal starke Zahnschmerzen und mein Zahnfleisch eiterte, auf dem Zahnarztstuhl kam die nächste für mich niederschmetternde Diagnose, der Zahn machte große Probleme und sollte erst einmal eine Wurzelbehandlung bekommen, zusätzlich musste ich ein starkes Antibiotika nehmen.

Für mich persönlich kam es aber noch viel schlimmer

Anfang Januar fing der Zahn wieder an zu eitern, ich wusste das man nichts mehr machen kann und er gezogen werden muss, seit dem laufe ich wie eine „Zahnlose Emma“ herum und warte sehnsüchtig darauf, das endlich das Implantat eingesetzt werden kann. Der ganze Spaß, das Implantat und die Magnetfeldtherapie werden natürlich nicht von den Krankenkassen übernommen, hier musste ich jetzt schon eine für mich große Stange Geld hinlegen.

Das sind also meine kleine „Wehwehchen“ nach der Schwangerschaft, keine schlimme Krankheiten, einfach nur Signale oder Zeichen, was für eine Arbeit eine Schwangerschaft für den Körper ist und welche Leistung er bringt, man sollte dies auf gar keinen Fall unterschätzen. Daher ist auch mein Tipp an alle Schwangeren, geht wirklich sorgfältig mit eurem Körper um, man denkt manchmal, man kann auf der Arbeit alles geben, Familie, Haushalt usw. Ich habe mir damals mit meinem Umzug im 7. Monat auch viel zu viel zugemutet, im Nachhinein war das auch keine gute Idee. Man sollte wirklich mehr auf sich achten und mehr Respekt vor seinem eigenen Körper haben.

Ganz am Anfang mit 65 kg

Zwei Monate später kamen schon die Wassereinlagerungen und ich nahm sehr schnell zu

Im 9. Monat schwanger

Heute mit 72 kg

Ich habe wirklich viel gegoogelt, da ich sehr verzweifelt war, da die Wassereinlagerungen nur schleppend weg gingen, ich habe mir Biofax gekauft, das ehrlich gesagt gar nichts gebracht hat und war so noch beim Venenarzt. Sie hat mir Lymphdrainagen verschrieben, dies hat mir übrigens immer geholfen. Aber ehrlich gesagt, habe ich das meiste Wasser im Januar verloren, als ich mich Ketogen ernährt habe, das sollte man allerdings nur tun, wenn man nicht mehr stillt. Ansonsten viel trinken und schwimmen.