Ich bin zwar aktuell nicht schwanger, aber Kind Nummer zwei sollte nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen, ich werde ja schließlich nicht jünger. Vor drei Wochen bin ich wieder Tante geworden, dass vierte Kind meines Bruders wurde geboren, die Familie ist nun reicher um einen weiteren Jungen, man kann wirklich sagen, dass man gesegnet ist, um jedes gesunde Kind, dass zur Welt kommt. Dieser kleine süße Mann, hat doch wieder ein paar Sehnsüchte nach einem Baby in mir geweckt. Daher habe ich mir Gedanken gemacht, was ich beim zweiten Kind anders machen würde.

In einem anderen Krankenhaus entbinden

Das Krankenhaus, in dem ich Valentin zur Welt brachte (per Notkaiserschnitt), war die reinste Katastrophe, daher würde ich dieses mal eine andere Klinik wählen, auch wenn ich in dieser einen Belegarzt brauche. Ich habe damals eindeutig die falsche Wahl getroffen

Keine natürliche Geburt (leider)

Dieses Mal mache ich keine Experimente, ich wollte Valentin damals unbedingt natürlich auf die Welt bringen, habe alles erdenkliche getan, habe Yoga gemacht, bin zu Akupunktur gegangen und war einfach nur total entspannt. Aber wenn das Kind nicht durch den Geburtskanal passt und das bei keinem großen Kopf, dann muss man es einfach akzeptieren, das eine natürliche Geburt aus anatomischen Gründen nicht möglich ist.  Daher würde ich beim nächsten Kind einen Kaiserschnitt planen, auch wenn ich es alles andere als toll finde.

Baby Fotoshooting

Aufgrund der chaotischen Umstände im Krankenhaus, am Tag meiner damaligen Entlassung, habe ich das Baby Fotoshooting verpasst. Ich habe es auch nicht mehr nachgeholt, da es mir einfach zu Hause noch sehr schlecht ging. Ich hoffe so sehr, dass es beim nächsten Kind anders wird.

Weniger Angst haben

Ich hatte solche Angst vor dem plötzlichen Kindstod, dass ich nachts gar nicht schlafen konnte und immer Angst hatte, er atmet nicht mehr. Ich muss probieren, beim nächsten Kind einfach entspannter mit dem Thema umzugehen.

Mein Kind mehr in der Trage tragen

Im Nachhinein habe ich Valentin viel zu wenig in der Trage getragen, daher ist es gerade wenn sie so klein sind, so schön, das Kind ganz nah bei sich zu haben.

Rückbildungskurs ohne Kind

Ich habe einen Rückbildungskurs mit Kind besucht, im Nachhinein war es mehr ein Stilltreff, als ein Rückbildungskurs. Mein Kind hatte zu dem Zeitpunkt angst vor anderen Kindern und hat immer geweint, wenn ihm nur ein Kind zu nahe kam. Beim nächsten Kind besuche ich lieber Abends einen Kurs, in dem ich mich nur auf mich konzentrieren kann.

Mehr „pucken“

Valentin hatte es als Neugeborenes sehr gut getan, wenn wir ihn gepuckt haben, ich hatte mich damals nicht getraut, ihn so schlafen zu legen. Im Nachhinein denke ich, ich hätte ruhigere Nächte gehabt, wenn ich ihn in eine Decke eingewickelt hätte. Das macht mein Bruder nämlich momentan mit seinem Baby und es schläft dadurch sehr gut. Die Kinder fühlen sich dadurch geborgen und nicht so verloren.

Die Zeit genießen

Ein wichtiger Punkt, zu einem die Zeit mit seinem kleinen Baby genießen und zum anderen auch die Zeit genießen, in der man seinem Kind (so wie jetzt) nicht ständig hinterher laufen muss.