Es war nur eine Kleinigkeit in meinem Gesicht, die immer größer und größer wurde, bis sie mich einfach total gestört hat: Diese Kleinigkeit war ein Muttermal in meinem Gesicht, dass über die letzten Jahre immer mehr gewachsen ist und sich auch verändert hat. Ich war schon vor der Schwangerschaft bei zwei verschiedenen Ärzten und habe mir zwei Meinungen einholen lassen, die eine sagte Lasern, die andere sagte herausschneiden. Dann wurde ich schwanger und das Vorhaben verlief erst einmal im Sande, natürlich hat mich das Muttermal auch weiterhin gestört.

Meine Umwelt nahm das gar nicht so wahr, da sich mich schon immer mit einem Muttermal kannten, nur mir fiel immer mehr auf, wie es wuchs und auch Haare herauskamen. Im März dieses Jahres hatte ich einen Termin bei einem dritten Arzt, hier in München und ich machte schnell Nägel mit Köpfen, nach dem die dritte Meinung hieß, ich müsste das Muttermal herausschneiden lassen, da es erhaben war.

                                                                     Direkt nach dem Eingriff

So ließ ich mir Ende März das Muttermal entfernen, die Spritze hat ehrlich gesagt mehr weh getan als das herausschneiden, zwei Wochen später wurden die Fäden gezogen. Heute sieht man noch leicht eine Narbe, ich bin aber sehr glücklich über diese Entscheidung, auch wenn mein Mann, dem Muttermal etwas hinterher trauert. Ich habe für den Eingriff 180 Euro bezahlt, die Krankenkasse hat in diesem Fall nichts übernommen.

Zwischenstand: 2 Wochen nach dem Eingriff

Heute: Man sieht nur noch eine kleine Narbe