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Kleinkind beschäftigen während der Zugfahrt

Seit mein 2 Jähriger Sohn auf der Welt ist, reisen wir ca. alle zwei Monate mit dem Zug von München in Richtung Frankfurt am Main. Wir sind mittlerweile also richtig erprobte Bahnfahrer geworden, dennoch können sich rund 3 Stunden Zugfahrt ziemlich ziehen, vor allen Dingen, wenn es noch Verspätungen gibt. Um ein ausgeglichenes Kind während der Zugfahrt zu haben, sollte man als Eltern gut gewappnet sein, damit die Kleinen zufrieden sind und wir Eltern nicht all zu gestresst am Ziel ankommen.

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Pixie Bücher

Sie sind klein und leicht, es gibt sie mit vielen Lieblingsfiguren wie zum Beispiel Peppa Wutz oder Connie.

 

Malbücher mit Sticker

Damit haben wir die letzte Zugfahrt hauptsächlich verbracht, mit ausmalen und das Buch mit Sticker bekleben. Valentin fand es super.

Magnetbuch

Diese Bücher sind zwar nicht ganz billig, aber man kann sein Kind wirklich sehr schön damit beschäftigen.

Autos

Wenn genug Platz im Kleinkindabteil ist, lassen wir im Autos auf dem Boden flitzen, auch gerne mal im Gang.

Bunte Kopfhörer und die richtige Musik auf dem Smartphone

Ich habe Valentin diese Kinderkopfhörer von JVC via Amazon bestellt. Er liebt diese einfach, ich habe im Vorfeld seine Lieblings Lieder auf mein Iphone heruntergeladen.

Eine runde zum Boardbistro

Um ein wenig die Beine zu vertreten, gehen wir immer ins Boardbistro, dort bestelle ich mir einen Kaffee, er bekommt einen Schokoriegel und bei ganz nettem Personal, gibt es auch mal einen kleinen Zug geschenkt.

Tablet oder Laptop

Ich habe immer mein Ur-Altes Ipad mit dabei, auf dem ich ein paar Spiele und ein paar Folgen von Peppa und Conny auf Netflix heruntergeladen habe. Ich probiere allerdings, ihn erst einmal mit vorher genannten Dingen zu beschäftigen, wenn nix mehr geht, dann darf Valentin auch ein paar Folgen auf dem Tablet schauen oder etwas darauf spielen.

 

Allgemein, Mama & Baby

Bin ich eine Helikopter Mutter?

Mein Sohn ist wie viele meiner Leser wissen, zwei Jahre alt, ein alter in dem man, wie ich finde, nicht genug aufpassen kann. Das heißt natürlich nicht, dass ich meinem Sohn die Luft zum Atmen nehme und ständig an ihm Glucke, dennoch erkennt er gefahren nicht und davor versuche ich ihn natürlich zu schützen. Natürlich fällt er mal hin, wie letztens, als er so wild auf unserem Bett gehüpft ist, das er kopfüber herunterstürzte und noch fast gegen die Kommode knallte. Für eine Sekunde blieb mir das Herz stehen, denn ich war genauso ein wildes Kind, mit dem meine Mutter ständig ins Krankenhaus musste. Mir musste mindestens dreimal der Kopf genäht werden.

Zu Hause ist bei uns nicht alles 100 % kindersicher, da man einfach nicht alles absichern kann und da der kleine Mann, auch schon einige Kindersicherungen abgebrochen hat, habe ich es erst einmal aufgegeben. Putzmittel, Medikamente usw. habe ich alle weggestellt, dennoch gibt es einige Dinge, die er gerne anstellt, wie z. B. seit neuestem auf den Stuhl stellen und auf unserer neuen Kaffeemaschine herumdrücken, oder die Knöpfe vom Herd drehen. Daher sind meine Augen immer auf ihn gerichtet, damit nichts Schlimmes passieren kann. Verdächtig ist es übrigens immer, wenn es auf einmal leise ist.

Egal wo wir sind, versuche ich ihn wirklich für keine Sekunde aus den Augen, da er unheimlich schnell ist und ich gerade in einem Kaufhaus wirklich Angst habe ihn zu verlieren. Er kennt mit zwei Jahren keine Gefahren, man weiß nie welche Menschen vor Ort sind. Auch im Schwimmbad sitzen die Mütter teilweise nur mit ihren Smartphones da, statt mit ihrem Kind zu spielen oder einfach aufzupassen, ich schließe mein Handy immer in den Spind, zum einen habe ich Angst, dass es geklaut wird und zum anderen will ich die Zeit mit meinem Kind genießen und nicht alle fünf Minuten aufs Handy schauen.

Letztens im Einkaufszentrum, auf der Spielfläche für Kinder, hat eine Mutter ihr fünfjähriges Kind mit dem zweijährigen Kind einfach alleine dort spielen lassen und ist shoppen gegangen. Der Höhepunkt war, als sie zurückkam und den weinenden zweijährigen Jungen mit nahm und das Baby bei dem fünfjährigen Mädchen im Kinderwagen einfach da ließ. Ich weiß das Alter der Kinder, da mir das kleine Mädchen das erzählt hatte und dann mich darum bat, mit auf das Baby aufzupassen. Ich war total perplex und konnte gar nichts mehr sagen. Ich bin ehrlich gesagt auch so lange da geblieben, bis die Mutter wieder ihre Kinder eingesammelt hatte, denn ich bin kein Mensch, der einfach weg sieht. Ich habe zu der Mutter nichts gesagt, da mir das einfach nicht zu steht.

Natürlich soll mein Sohn Luft zum Atmen haben, seine eigenen Erfahrungen machen, ich probiere auch nicht über ihm zu Glucken... Ganz im Gegenteil, wenn er spielt und in seiner ganz eigenen Welt ist, lasse ich ihn einfach spielen, ob drinnen oder draußen. Dennoch muss man in dem Alter einfach auf die Kleinen aufpassen, es lauern überall Gefahren und es ist nun einmal unsere Aufgabe, als Eltern unsere Kinder zu schützen. Letztens im Englischen Garten, wollte er nicht neben mir laufen und die ganze Zeit weg rennen (was ich durchaus verstehen kann). Allerdings sind dort die Radfahrer oft sehr schnell unterwegs, dass ich nur noch dabei war, ihm nachzurennen. Nachdem ich ihn das gefühlt 100. mal gebeten habe, bei mir zu bleiben und neben mir zu laufen, habe ich ihn schreiend in den Kinderwagen gesetzt. Mir tat das so unheimlich leid, weil er sich so über das freie laufen gefreut hatte. Als Kompromiss bin ich dann noch mit ihm zum Spielplatz gegangen, weil es mir wirklich wichtig ist, dass er trotzdem noch laufen und toben kann.

Wie seht ihr das? Seid ihr locker eingestellt oder würdet ihr auch wie die Frau im Einkaufszentrum, die Verantwortung einem Kind übergeben und shoppen gehen?

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