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Krabbelgruppen und Kleinkindergruppen in München

Unbezahlte Werbung/Persönliche Empfehlung

Da ich insgesamt drei Jahre Elternzeit nehme, war von Anfang klar, dass ich nicht den ganzen Tag mit Kind zu Hause sitzen kann. Das erste halbe Jahr bin ich ehrlich gesagt mit Valentin in keine Krabbelgruppe gegangen, da wir in einen anderen Stadtteil gezogen sind und ich erst einmal ankommen musste. Seit letztem Jahr September haben wir dann regelmäßig Kurse und Krabbelgruppen besucht, dies hat viele Vorteile, wir Mütter haben einen netten Zeitvertreib und die Kleinen sind mit anderen Kindern zusammen. Ich musste allerdings auch erst einmal im Internet suchen, bis ich eine geeignete Krabbelgruppe gefunden habe. München ist groß und nicht immer ist eine Krabbelgruppe in der unmittelbaren Umgebung zu finden.

Fabi München

Wir sind von Bogenhausen bis nach Giesing gefahren und haben jeden Freitag den Mini Club besucht, dies ist eine offene Gruppe für die ganz Kleinen bis zu einem Jahr. Es gibt noch weitere Stellen, in anderen Stadtteilen. Mittlerweile besuchen wir den Maxi Club in Neuperlach, weil diese Außenstelle für uns mit dem Auto am schnellsten zu erreichen ist.

Familienzentrum Trudering

Das Familienzentrum Trudering bietet eine Vielfalt an Kursen für Familien,

Schwangere und Kinder an.

Farmeri München Riem

Farmeri in der Messestadt ist ein gemeinnütziger Verein, der wie die Fabi und das Familienzentrum Trudering eine große Auswahl an Kursen für Kinder anbietet.

Mein Schützling

Hier haben wir einen Achtsamkeitskurs, den Fenkid Kurs besucht, der uns sehr gut gefallen hat. Allerdings war dieser Kurs auch der teuerste, den wir bisher besucht haben. Mein Schützling bietet an mehreren Standorten in München, nämlich in Schwabing, Haidhausen und Bogenhausen Kurse rund um das Thema Schwangerschaft und Kind an.

Elly Heuss-Knapp Stiftung

Kurse für die ganz Kleinen, Yoga und viel mehr bietet die Elly Heuss-Knapp Stiftung.

Evangelische Kirche und Katholische Kirche

Die Kirchen bieten in der Regel auch Krabbelgruppen und Mama Treffs an, hierzu sollte man einfach bei der zuständigen Kirchengemeinde anrufen und nachfragen, oder im Internet recherchieren. Man muss manchmal auch nicht unbedingt Mitglied in der Kirche sein.

Kinderturnvereine

Ab zwei Jahren bieten Turnvereine oft Kinderturnen an. Wir werden ab dem nächsten Jahr auf jeden Fall in einen Turnverein eintreten, darauf freue ich mich schon.

Stadtteilbibliotheken

Viele Bibliotheken bieten Krabbelgruppen an, ich habe das leider zu spät entdeckt.

 

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Ist dir nicht langweilig mit Kind zu Hause?

Dieser Post liegt mir sehr am Herzen, ich bin momentan etwas genervt und auch vielleicht ein bisschen zu emotional, wenn es um das Thema „Kita“ geht. Wie viele wissen, bin ich aktuell in Elternzeit bis Valentin zwei wird, werde aber so wie es aussieht zu Hause bleiben, bis er drei wird. Das kommt zum einen, dass mein Job noch aktuell in Frankfurt ist (den ich auf gar keinen Fall aufgeben werde) und ich somit gar keine andere Wahl habe, als meinen Sohn drei Jahre lang von zu Hause aus zu betreuen, bis er dann in den Kindergarten gehen wird.

Ich werde immer und immer wieder gefragt, ob mir denn zu Hause nicht langweilig sei, frei nach dem Motto, was ich denn den ganzen Tag so mache.

Meine Antwort lautet ganz klar: Nein, mir ist nicht langweilig, denn mein Kind füllt den Tag komplett aus und ich sorge tagtäglich dafür, ihn zu fördern und ihm ein schönes Leben zu bereiten. Wir stehen in der Früh auf, bis ich mich erst einmal fertig machen kann, habe ich ihm manchmal schon drei mal in einer Stunde die Windel gewechselt, die Küche aufgeräumt, das Frühstück hergerichtet und ganz normale Dinge im Haushalt erledigt. Wir gehen einkaufen, auf den Spielplatz und räume zum 100. mal das Wohnzimmer auf, das nach 5 Minuten wieder genauso Chaotisch aussieht wie vorher. Und die Wäsche…unsere Nachbarn haben schon gesagt, wir toppen sie mit unserem Wäscheberg. Unser Kind macht sich jeden Tag so dreckig, das man die Sachen leider am nächsten Tag nicht mehr anziehen kann, daher haben wir unglaublich viel Wäsche.

Jeder der ein Kleinkind hat oder ein Kind groß gezogen hat, weiß doch wie es zu Hause abläuft und umso mehr man zu Hause ist, desto mehr muss man auch einfach aufräumen und putzen. Unsere Wohnung liegt im Dachgeschoss ohne Aufzug, ich schleppe mit Kind die Einkäufe hoch, unsere Tiefgarage befindet sich außerhalb vom Haus, auch ohne Aufzug, die Waschmaschine ist im Keller – der Alltag gestaltet sich oft mühselig, allein durch unsere Wohnsituation, mit der wir uns im Nachhinein keinen gefallen getan haben.

Aber ich putze ja nicht nur, wir gehen in mindestens zwei, manchmal sogar drei Kindergruppen, damit er Kontakt zu gleichaltrigen hat und ich zu anderen Müttern und auch das ist in der Großstadt eine Herausforderung, da leider solche Einrichtungen bei uns nicht um die Ecke sind und wir erst einmal eine halbe Stunde mit der Bahn oder dem Auto unterwegs sind.

Wir sind eigentlich jeden Tag unterwegs, wenn es regnet fahren wir in den Indoor Spielplatz oder ins Einkaufszentrum und essen dort ein Eis. Es gibt eigentlich keinen Tag, an dem wir nichts machen. Ich habe keine Familie vor Ort, ich kann Valentin nirgends abgeben und habe daher kaum Zeit für mich, da mein Mann in der der Regel erst um 19 Uhr und sogar im ersten Lebensjahr von Valentin erst um 19:30 h abends heim kam.

Daher kann ich immer wieder sagen, nein mir ist nicht langweilig…

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