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Tipps zum Kindersitzkauf

Bereits mit 9 Monaten war unser Sohn aus seinem Maxi Cosi heraus gewachsen, ein Kindersitz musste her. Ich habe mich eingelesen, das Netz durchforstet und einen Sitz im Internet bestellt. Ein Reboarder musste es natürlich sein, denn Kleinkinder fahren so am sichersten. So blind wie wir waren, haben wir oder ich bei der Bestellung des Sitzes (dieser kam übrigens mit einer Spedition) auf einige Punkte nicht geachtet. Daher mussten wir den Sitz leider wieder zurück schicken, man kann sich denken, dass es bei so einem riesigen Paket, gar nicht so einfach war. Vor allen Dingen, hatten wir Glück, dass der Shop ihn wieder zurück genommen hat.

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Online oder Offline kaufen?

Wir haben unseren Sitz bei den Zwerperten gekauft und waren mit der Beratung und dem Verkauf sehr zufrieden. Ich würde daher auf gar keinen Fall noch einmal einen Sitz im Internet bestellen, da man nicht unbedingt Geld spart. Wir haben uns einen Sitz ausgesucht, den wir uns im Internet nie bestellt hätten. Unser Kind passt super in den Sitz hinein und er hat in den Sicherheitstest sehr gut abgeschnitten.

Auf was ist beim Kauf zu achten?

Gerade beim Reboarder sollte man darauf achten, bis welche Größe das Kind rückwärts gerichtet fahren kann und wie lange es in den Sitz überhaupt hinein passt. Dies war nämlich der Fall bei dem Sitz, den wir im Netz bestellt hatten. Dort wurde angegeben, dass Kinder bis 4 Jahre rückwärts fahren können, aber nur bis zu einer Größe von 87 cm. Das bringt nun leider nicht viel und ist meiner Meinung nach heraus geschmissenes Geld. Dazu kam, das durch die Neigung der Rückbank, eine Liegeposition kaum möglich war. Da liegt der Vorteil auch wieder darin, den Sitz im Fachgeschäft zu kaufen, dort wird darauf geachtet, wie groß das Kind ist und welches Auto man fährt.

Für welchen Sitz haben wir uns entschieden?

Wir haben uns für den Goodbaby Vaya i -Size entschieden, er ist natürlich nicht ganz billig, aber Valentin wird wirklich komfortabel von A nach B transportiert, er ist mitwachsend und man kann ihn auch irgendwann vorwärts gerichtet benutzen. Es gibt drei Positionen in der er während der Fahrt liegen und sitzen kann. Durch das Drehen, kann ich ihn beim an und abschnallen einfach zu mir drehen und muss mich nicht halb verrenken. Einziger Nachteil ist, dass er im Sommer darin schwitzt, das hatten wir aber leider auch schon in der Babyschale.

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Dinge die ich beim zweiten Kind anders machen würde…

Ich bin zwar aktuell nicht schwanger, aber Kind Nummer zwei sollte nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen, ich werde ja schließlich nicht jünger. Vor drei Wochen bin ich wieder Tante geworden, dass vierte Kind meines Bruders wurde geboren, die Familie ist nun reicher um einen weiteren Jungen, man kann wirklich sagen, dass man gesegnet ist, um jedes gesunde Kind, dass zur Welt kommt. Dieser kleine süße Mann, hat doch wieder ein paar Sehnsüchte nach einem Baby in mir geweckt. Daher habe ich mir Gedanken gemacht, was ich beim zweiten Kind anders machen würde.

In einem anderen Krankenhaus entbinden

Das Krankenhaus, in dem ich Valentin zur Welt brachte (per Notkaiserschnitt), war die reinste Katastrophe, daher würde ich dieses mal eine andere Klinik wählen, auch wenn ich in dieser einen Belegarzt brauche. Ich habe damals eindeutig die falsche Wahl getroffen

Keine natürliche Geburt (leider)

Dieses Mal mache ich keine Experimente, ich wollte Valentin damals unbedingt natürlich auf die Welt bringen, habe alles erdenkliche getan, habe Yoga gemacht, bin zu Akupunktur gegangen und war einfach nur total entspannt. Aber wenn das Kind nicht durch den Geburtskanal passt und das bei keinem großen Kopf, dann muss man es einfach akzeptieren, das eine natürliche Geburt aus anatomischen Gründen nicht möglich ist.  Daher würde ich beim nächsten Kind einen Kaiserschnitt planen, auch wenn ich es alles andere als toll finde.

Baby Fotoshooting

Aufgrund der chaotischen Umstände im Krankenhaus, am Tag meiner damaligen Entlassung, habe ich das Baby Fotoshooting verpasst. Ich habe es auch nicht mehr nachgeholt, da es mir einfach zu Hause noch sehr schlecht ging. Ich hoffe so sehr, dass es beim nächsten Kind anders wird.

Weniger Angst haben

Ich hatte solche Angst vor dem plötzlichen Kindstod, dass ich nachts gar nicht schlafen konnte und immer Angst hatte, er atmet nicht mehr. Ich muss probieren, beim nächsten Kind einfach entspannter mit dem Thema umzugehen.

Mein Kind mehr in der Trage tragen

Im Nachhinein habe ich Valentin viel zu wenig in der Trage getragen, daher ist es gerade wenn sie so klein sind, so schön, das Kind ganz nah bei sich zu haben.

Rückbildungskurs ohne Kind

Ich habe einen Rückbildungskurs mit Kind besucht, im Nachhinein war es mehr ein Stilltreff, als ein Rückbildungskurs. Mein Kind hatte zu dem Zeitpunkt angst vor anderen Kindern und hat immer geweint, wenn ihm nur ein Kind zu nahe kam. Beim nächsten Kind besuche ich lieber Abends einen Kurs, in dem ich mich nur auf mich konzentrieren kann.

Mehr „pucken“

Valentin hatte es als Neugeborenes sehr gut getan, wenn wir ihn gepuckt haben, ich hatte mich damals nicht getraut, ihn so schlafen zu legen. Im Nachhinein denke ich, ich hätte ruhigere Nächte gehabt, wenn ich ihn in eine Decke eingewickelt hätte. Das macht mein Bruder nämlich momentan mit seinem Baby und es schläft dadurch sehr gut. Die Kinder fühlen sich dadurch geborgen und nicht so verloren.

Die Zeit genießen

Ein wichtiger Punkt, zu einem die Zeit mit seinem kleinen Baby genießen und zum anderen auch die Zeit genießen, in der man seinem Kind (so wie jetzt) nicht ständig hinterher laufen muss.

 

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