Category

Mama & Baby

Allgemein, Mama & Baby

Bin ich eine Helikopter Mutter?

Mein Sohn ist wie viele meiner Leser wissen, zwei Jahre alt, ein alter in dem man, wie ich finde, nicht genug aufpassen kann. Das heißt natürlich nicht, dass ich meinem Sohn die Luft zum Atmen nehme und ständig an ihm Glucke, dennoch erkennt er gefahren nicht und davor versuche ich ihn natürlich zu schützen. Natürlich fällt er mal hin, wie letztens, als er so wild auf unserem Bett gehüpft ist, das er kopfüber herunterstürzte und noch fast gegen die Kommode knallte. Für eine Sekunde blieb mir das Herz stehen, denn ich war genauso ein wildes Kind, mit dem meine Mutter ständig ins Krankenhaus musste. Mir musste mindestens dreimal der Kopf genäht werden.

Zu Hause ist bei uns nicht alles 100 % kindersicher, da man einfach nicht alles absichern kann und da der kleine Mann, auch schon einige Kindersicherungen abgebrochen hat, habe ich es erst einmal aufgegeben. Putzmittel, Medikamente usw. habe ich alle weggestellt, dennoch gibt es einige Dinge, die er gerne anstellt, wie z. B. seit neuestem auf den Stuhl stellen und auf unserer neuen Kaffeemaschine herumdrücken, oder die Knöpfe vom Herd drehen. Daher sind meine Augen immer auf ihn gerichtet, damit nichts Schlimmes passieren kann. Verdächtig ist es übrigens immer, wenn es auf einmal leise ist.

Egal wo wir sind, versuche ich ihn wirklich für keine Sekunde aus den Augen, da er unheimlich schnell ist und ich gerade in einem Kaufhaus wirklich Angst habe ihn zu verlieren. Er kennt mit zwei Jahren keine Gefahren, man weiß nie welche Menschen vor Ort sind. Auch im Schwimmbad sitzen die Mütter teilweise nur mit ihren Smartphones da, statt mit ihrem Kind zu spielen oder einfach aufzupassen, ich schließe mein Handy immer in den Spind, zum einen habe ich Angst, dass es geklaut wird und zum anderen will ich die Zeit mit meinem Kind genießen und nicht alle fünf Minuten aufs Handy schauen.

Letztens im Einkaufszentrum, auf der Spielfläche für Kinder, hat eine Mutter ihr fünfjähriges Kind mit dem zweijährigen Kind einfach alleine dort spielen lassen und ist shoppen gegangen. Der Höhepunkt war, als sie zurückkam und den weinenden zweijährigen Jungen mit nahm und das Baby bei dem fünfjährigen Mädchen im Kinderwagen einfach da ließ. Ich weiß das Alter der Kinder, da mir das kleine Mädchen das erzählt hatte und dann mich darum bat, mit auf das Baby aufzupassen. Ich war total perplex und konnte gar nichts mehr sagen. Ich bin ehrlich gesagt auch so lange da geblieben, bis die Mutter wieder ihre Kinder eingesammelt hatte, denn ich bin kein Mensch, der einfach weg sieht. Ich habe zu der Mutter nichts gesagt, da mir das einfach nicht zu steht.

Natürlich soll mein Sohn Luft zum Atmen haben, seine eigenen Erfahrungen machen, ich probiere auch nicht über ihm zu Glucken... Ganz im Gegenteil, wenn er spielt und in seiner ganz eigenen Welt ist, lasse ich ihn einfach spielen, ob drinnen oder draußen. Dennoch muss man in dem Alter einfach auf die Kleinen aufpassen, es lauern überall Gefahren und es ist nun einmal unsere Aufgabe, als Eltern unsere Kinder zu schützen. Letztens im Englischen Garten, wollte er nicht neben mir laufen und die ganze Zeit weg rennen (was ich durchaus verstehen kann). Allerdings sind dort die Radfahrer oft sehr schnell unterwegs, dass ich nur noch dabei war, ihm nachzurennen. Nachdem ich ihn das gefühlt 100. mal gebeten habe, bei mir zu bleiben und neben mir zu laufen, habe ich ihn schreiend in den Kinderwagen gesetzt. Mir tat das so unheimlich leid, weil er sich so über das freie laufen gefreut hatte. Als Kompromiss bin ich dann noch mit ihm zum Spielplatz gegangen, weil es mir wirklich wichtig ist, dass er trotzdem noch laufen und toben kann.

Wie seht ihr das? Seid ihr locker eingestellt oder würdet ihr auch wie die Frau im Einkaufszentrum, die Verantwortung einem Kind übergeben und shoppen gehen?

Allgemein, Mama & Baby

Der 2. Geburtstag und so viele Geschenke…

Wahnsinn, zwei Jahre ist nun die Geburt unseres Sohnes her, am 12.02.2017 erblickte er in München die Welt. Die Zeit rast wie im Flug an mir vorbei, die Zeit mit seinem Kind verbringen zu dürfen, ist so unglaublich wertvoll. Wochenlang habe ich dem Geburtstag entgegengefiebert, wir haben hier in München allerdings nur sehr klein mit Papa, Onkel, Tante und Oma gefeiert. Anschließend ging es am nächsten Tag zu meiner Familie nach Hessen, wo wir noch ein bisschen größer nachgefeiert haben.

Ich habe allerdings nicht diesen riesigen Hype gemacht und den Geburtstag nach Instagram ausgelegt, mittlerweile kommt es mir so vor, als würde jedes Event, jede Feierlichkeit nur dazu ausgelegt, möglichst tollen Content und Bilder für Instagram zu liefern. Ich habe ein paar Ballons und ein bisschen Deko besorgt, damit war Valentin auch ziemlich glücklich. Den Helium Ballon habe ich bei Müller füllen lassen, damit spielt er übrigens immer noch sehr gerne.

Welche Geschenke gab es zum Geburtstag?

Oh weh, oh weh! Wo soll das alles nur noch hinführen? So ein kleines Kind und so unglaublich viele Geschenke. Das muss eindeutig aufhören, wir haben eine nicht gerade große Wohnung und mittlerweile auch kaum noch Platz für weitere große Dinge. Dennoch wollten wir unserem Kind etwas zum Geburtstag schenken und haben ihm auch damit eine große Freude gemacht: Es gab die Parkgarage von Baby Tut Tut, ein paar Bücher von Peppa Wutz, Knete und die Nudelknetmaschine. Von der restlichen Familie, gab es Puzzles, Bücher, Kikaninchen für die Tonie Box, eine Gitarre, Klamotten, Eisenbahnzubehör, Lego Duplo, ein singendes Töpfchen, Geld und vieles mehr. Der Kleine war schon am Morgen, an dem er die Geschenke ausgepackt hat, total überfordert. Daher soll es Ostern auch wirklich nur Kleinigkeiten geben, so wie es früher bei uns auch war. Gerne ein kleines Buch, ein Paar Socken und ein paar Ostereier.

                                                                                                                                                                            Dieser Post enthält Affiliate Links

Ich stelle auch immer wieder fest, je mehr Spielzeug da ist, desto weniger Überblick hat Valentin und weiß gar nicht was er spielen soll. Daher wird es diese Woche wieder an der Zeit, Spielzeug wegzustellen und zu sortieren, damit er auch wieder Freude am Spielzeug hat. Letztes Jahr hatte er zum ersten Geburtstag bei weitem nicht so viel Spielzeug wie jetzt, auf der einen Seite ist er das einzige kleine Kind in der Familie und auch das einzige Enkelkind, klar wird er daher ziemlich mit Geschenken überschüttet. Meine Familie wiederum ist sehr groß, daher bekommt er natürlich von der anderen Seite auch sehr viel geschenkt.

Wie schaut es denn bei euch aus? Sind eure Kinderzimmer mittlerweile auch so vollgestopft?

 

Close