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Stillen und Tipps

Mein Baby ist mittlerweile schon 8 Monate und zwei Wochen alt, die Zeit vergeht wie im Flug, er gleicht mittlerweile mehr einem Kleinkind statt einem Baby, durch seine vielen dichten Haare, seine agile Art (er krabbelt, steht und sitzt schon seit dem 7. Lebensmonat), denken viele Menschen, die Valentin tagtäglich begegnen, er sei schon ein Jahr alt.

Ich habe Valentin von Anfang an gestillt, als er per Notkaiserschnitt am 12.02.2017 auf die Welt kam, habe ich ihn kurz darauf angelegt und das Stillen schien soweit ganz gut zu klappen, denn für ein Baby ist die aller erste Muttermilch sehr wertvoll und wichtig. Ich war damals von der Geburt sehr geschwächt und durch den Notkaiserschnitt kam der Milcheinschuss erst ca. 3 Tage später richtig in Gang, dadurch wurde mein Baby die ersten Tage leider unterversorgt, bzw. hatte die Muttermilch noch nicht ausgereicht und ich hätte eigentlich zufüttern müssen. Am Tag meiner Entlassung, wurde Valentin das erste Mal seit der Geburt gewogen und hatte drastisch abgenommen. Die Schwestern wollten mich nicht nach Hause lassen, nur unter der Bedingung, wenn er bis zum Abend etwas zunimmt. Ich stand unter einem enormen Stress, musste zur Stillberatung und hatte sogar noch das Fotoshooting verpasst. Am Boden zerstört, lädiert von der Geburt und total übernächtigt, ging ich zur Stillberatung und wurde erst einmal an die Milchpumpe gehängt.

Mich persönliche hatte das Krankenhaus total gestresst, ein Dreibettzimmer in dem ständig Besuch war, man nicht in Ruhe probieren konnte zu stillen, war für mich echt die Hölle, dazu noch die Schmerzen und der Schlafentzug. Zu Hause nahm plötzlich alles seinen Gang, ich konnte mich entspannen, der Milcheinschuss kam und ich konnte endlich richtig mein Baby stillen. Ich stillte mein Baby voll und konnte nach zwei Wochen sogar ohne Stillhütchen stillen und alles nahm seinen natürlichen Lauf. Man darf einfach nicht aufgeben und muss am Ball bleiben, das ist ganz wichtig.

 

Meine persönlichen Tipps zum Thema Stillen

Kaiserschnitt

Wer einen Kaiserschnitt hat, sollte geduldig sein und nicht verzweifeln, wenn der Milcheinschuß nicht gleich da ist, achtet darauf, wie viel Milch kommt, wenn man noch im Krankenhaus ist, sollte man auf jeden Fall zu einer Stillberatung gehen.

Das richtige Anlegen

Man kann viel verkehrt machen beim Stillen, daher sollte man sich von den Schwestern und von der Nachsorgehebamme zeigen lassen, wie man richtig das Baby anlegt.

Stillkissen

Ein Stillkissen erleichert das Stillen, man sollte sich vor Ort im Geschäft verschiedene Kissen anschauen, da es verschiedene Füllungen gibt.

Milchpumpe

Ich habe von der Klinik ein Rezept für eine elektrische Milchpumpe bekommen, dadurch konnte ich mir eine hochwertige Pumpe von Medela leihen. Meine Frauenärztin war so nett, mir bis zum Schluß Monat für Monat ein Rezept auszustellen.

Abpumpen

Das Abpumpen hat den Vorteil, das man Muttermilch einfrieren kann, somit ist immer Muttermilch da, falls man z.B. durch eine Brustentzündung oder Krankheit plötzlich nicht stillen kann. Außerdem gewinnt man dadurch ein bisschen Freiheit, wenn man mal eine kleine Auszeit für sich braucht.

Brustpflege

Ich sage nur „AUA“ beim ersten anlegen, es ist wirklich wichtig seine Brustwarzen zu pflegen, ich kann die Salbe von Lansiloh empfehlen, aber der wirkliche Alleskönner ist Muttermilch, einfach ein paar Tropfen auf offene Stellen geben und an der Luft trocknen lassen, das wirkt wahre Wunder.

Stilltops und Still-BH`s

Wenn man stillt, braucht man auf jeden Fall einen Still-BH, ich habe mehrere Modelle zur Auswahl, insgesamt 6 Stück, damit ich immer gut wechseln konnte. Zwei Schwarze, die leicht gepolstert sind, einen in Rosa und in Nude. 2 Soft-BHS`s für zu Hause, die unheimlich bequem sind. All meine Still-BH`s habe ich bei H&M im Online Shop gekauft.

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Allgemein, Mama & Baby

9 Monate einer Schwangerschaft

Ich habe gerade meine Entwürfe für den Blog durchgesehen und diesen Post über meine Schwangerschaft entdeckt, bzw. vergessen. Auch wenn die Schwangerschaft schon mittlerweile 9 Monate zurückliegt, möchte ich euch an diesem „vergessenen Post“ teilhaben lassen, ich würde es irgendwie schade finden, ihn nicht zu veröffentlichen. Ich denke sehr gerne an die Schwangerschaft zurück und vermisse die Zeit ein wenig, auch wenn die Zeit danach mit Baby einfach unfassbar schön ist.


Ich bin jetzt wirklich am Ende meiner Schwangerschaft angelangt, so ganz kann ich es nicht glauben, heute am 8.02 wäre der Entbindungstermin, ich bin gespannt, wann der Kleine auf die Welt kommt und unser Leben auf den Kopf stellen wird. So langsam wird und ist die Schwangerschaft beschwerlich, ich fühle mich wie ein Michelinmännchen, jedes Kg an meinen Hüften ist mir mittlerweile einfach zu viel. Ich war immer schlank gewesen, hatte immer höchstens Kleidergröße 38 und war sehr penibel mit meiner Figur, der Sport als Ausgleich durfte auf keinen Fall fehlen.

Ich freue mich so sehr auf das Baby und auch egoistischer weise auf meinen Körper, ohne Rücksicht nehmen zu müssen, was man ganz genau isst und wie man nachts schläft. Schlafen kann man im letzten Trimester nicht mehr wirklich gut, man muss wirklich ständig auf Toilette, das Kind (so ist es bei meinem) tritt einen egal auf welcher Seite man liegt, sodass man nicht einschlafen kann. Als werdende Mutter wälzt man sich von Seite zu Seite, weil man das Gefühl hat, dem Kleinen passt es so besser, auf dem Rücken soll man gar nicht schlafen, weil die Versorgung für das Kind nicht sichergestellt ist. Man wacht nachts auf und denkt „oh Schreck, ich lag ja auf dem Rücken, hoffentlich geht es dem Kind gut“. Eine Schwangerschaft ist eine ganz schöne Belastung für den Körper und ich bin jeden Tag erstaunt, was er leistet, ich hatte wirklich bis dato eine sehr gute Schwangerschaft, wofür ich unheimlich dankbar bin. Ich musste mich kein einziges mal übergeben (bis auf den Norovirus), das einzige womit ich wirklich Probleme habe und hatte sind Rückenschmerzen, geschuldet durch die Skoliose und extreme Wassereinlagerungen in den Beinen.

Aber ganz ehrlich, das sind doch „Peanuts“! Wenn ich von anderen Schwangeren höre, die schon frühzeitig Wehen hatten, oder das Kind sich partout nicht drehen will, habe ich es doch sehr gut. Meine Gynäkologin hatte mich auch immer gelobt und zu mir gesagt, wie entspannt ich bin und wie toll ich das alles mache und entspannt bin ich bis heute. Ich glaube das es sehr wichtig ist, sich nicht verrückt zu machen und zu viel zu lesen oder zu googeln. Ich habe in der Schwangerschaft bewusst keine Bücher gelesen, nur jeden Tag in meiner App, weil ich einfach alles auf mich zukommen lassen wollte. Man muss dazu sagen, dass wir immer Babys in der Familie hatten und ich dreifache Tante bin, die Kleinste ist 1,5 Jahre alt, ich habe auf sie schon aufgepasst, als sie 6 Wochen alt war, daher habe ich schon ein Gefühl und auch Erfahrung mit Babys.

Man kann sagen, das schönste drittel in der Schwangerschaft war das Zweite, der Bauch wird langsam sichtbar, man erfährt das Geschlecht und so langsam sieht man auf dem Ultraschall einen kleinen Menschen, ein unglaubliches Gefühl. Wir waren noch einmal im Urlaub, in den USA (darüber habe ich hier berichtet) und haben eine unglaublich schöne Zeit zusammen verbringen dürfen.

 

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