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Ist dir nicht langweilig mit Kind zu Hause?

Dieser Post liegt mir sehr am Herzen, ich bin momentan etwas genervt und auch vielleicht ein bisschen zu emotional, wenn es um das Thema „Kita“ geht. Wie viele wissen, bin ich aktuell in Elternzeit bis Valentin zwei wird, werde aber so wie es aussieht zu Hause bleiben, bis er drei wird. Das kommt zum einen, dass mein Job noch aktuell in Frankfurt ist (den ich auf gar keinen Fall aufgeben werde) und ich somit gar keine andere Wahl habe, als meinen Sohn drei Jahre lang von zu Hause aus zu betreuen, bis er dann in den Kindergarten gehen wird.

Ich werde immer und immer wieder gefragt, ob mir denn zu Hause nicht langweilig sei, frei nach dem Motto, was ich denn den ganzen Tag so mache.

Meine Antwort lautet ganz klar: Nein, mir ist nicht langweilig, denn mein Kind füllt den Tag komplett aus und ich sorge tagtäglich dafür, ihn zu fördern und ihm ein schönes Leben zu bereiten. Wir stehen in der Früh auf, bis ich mich erst einmal fertig machen kann, habe ich ihm manchmal schon drei mal in einer Stunde die Windel gewechselt, die Küche aufgeräumt, das Frühstück hergerichtet und ganz normale Dinge im Haushalt erledigt. Wir gehen einkaufen, auf den Spielplatz und räume zum 100. mal das Wohnzimmer auf, das nach 5 Minuten wieder genauso Chaotisch aussieht wie vorher. Und die Wäsche…unsere Nachbarn haben schon gesagt, wir toppen sie mit unserem Wäscheberg. Unser Kind macht sich jeden Tag so dreckig, das man die Sachen leider am nächsten Tag nicht mehr anziehen kann, daher haben wir unglaublich viel Wäsche.

Jeder der ein Kleinkind hat oder ein Kind groß gezogen hat, weiß doch wie es zu Hause abläuft und umso mehr man zu Hause ist, desto mehr muss man auch einfach aufräumen und putzen. Unsere Wohnung liegt im Dachgeschoss ohne Aufzug, ich schleppe mit Kind die Einkäufe hoch, unsere Tiefgarage befindet sich außerhalb vom Haus, auch ohne Aufzug, die Waschmaschine ist im Keller – der Alltag gestaltet sich oft mühselig, allein durch unsere Wohnsituation, mit der wir uns im Nachhinein keinen gefallen getan haben.

Aber ich putze ja nicht nur, wir gehen in mindestens zwei, manchmal sogar drei Kindergruppen, damit er Kontakt zu gleichaltrigen hat und ich zu anderen Müttern und auch das ist in der Großstadt eine Herausforderung, da leider solche Einrichtungen bei uns nicht um die Ecke sind und wir erst einmal eine halbe Stunde mit der Bahn oder dem Auto unterwegs sind.

Wir sind eigentlich jeden Tag unterwegs, wenn es regnet fahren wir in den Indoor Spielplatz oder ins Einkaufszentrum und essen dort ein Eis. Es gibt eigentlich keinen Tag, an dem wir nichts machen. Ich habe keine Familie vor Ort, ich kann Valentin nirgends abgeben und habe daher kaum Zeit für mich, da mein Mann in der der Regel erst um 19 Uhr und sogar im ersten Lebensjahr von Valentin erst um 19:30 h abends heim kam.

Daher kann ich immer wieder sagen, nein mir ist nicht langweilig…

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Tipps zum Kindersitzkauf

Bereits mit 9 Monaten war unser Sohn aus seinem Maxi Cosi heraus gewachsen, ein Kindersitz musste her. Ich habe mich eingelesen, das Netz durchforstet und einen Sitz im Internet bestellt. Ein Reboarder musste es natürlich sein, denn Kleinkinder fahren so am sichersten. So blind wie wir waren, haben wir oder ich bei der Bestellung des Sitzes (dieser kam übrigens mit einer Spedition) auf einige Punkte nicht geachtet. Daher mussten wir den Sitz leider wieder zurück schicken, man kann sich denken, dass es bei so einem riesigen Paket, gar nicht so einfach war. Vor allen Dingen, hatten wir Glück, dass der Shop ihn wieder zurück genommen hat.

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Online oder Offline kaufen?

Wir haben unseren Sitz bei den Zwerperten gekauft und waren mit der Beratung und dem Verkauf sehr zufrieden. Ich würde daher auf gar keinen Fall noch einmal einen Sitz im Internet bestellen, da man nicht unbedingt Geld spart. Wir haben uns einen Sitz ausgesucht, den wir uns im Internet nie bestellt hätten. Unser Kind passt super in den Sitz hinein und er hat in den Sicherheitstest sehr gut abgeschnitten.

Auf was ist beim Kauf zu achten?

Gerade beim Reboarder sollte man darauf achten, bis welche Größe das Kind rückwärts gerichtet fahren kann und wie lange es in den Sitz überhaupt hinein passt. Dies war nämlich der Fall bei dem Sitz, den wir im Netz bestellt hatten. Dort wurde angegeben, dass Kinder bis 4 Jahre rückwärts fahren können, aber nur bis zu einer Größe von 87 cm. Das bringt nun leider nicht viel und ist meiner Meinung nach heraus geschmissenes Geld. Dazu kam, das durch die Neigung der Rückbank, eine Liegeposition kaum möglich war. Da liegt der Vorteil auch wieder darin, den Sitz im Fachgeschäft zu kaufen, dort wird darauf geachtet, wie groß das Kind ist und welches Auto man fährt.

Für welchen Sitz haben wir uns entschieden?

Wir haben uns für den Goodbaby Vaya i -Size entschieden, er ist natürlich nicht ganz billig, aber Valentin wird wirklich komfortabel von A nach B transportiert, er ist mitwachsend und man kann ihn auch irgendwann vorwärts gerichtet benutzen. Es gibt drei Positionen in der er während der Fahrt liegen und sitzen kann. Durch das Drehen, kann ich ihn beim an und abschnallen einfach zu mir drehen und muss mich nicht halb verrenken. Einziger Nachteil ist, dass er im Sommer darin schwitzt, das hatten wir aber leider auch schon in der Babyschale.

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