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9 Monate einer Schwangerschaft

Ich habe gerade meine Entwürfe für den Blog durchgesehen und diesen Post über meine Schwangerschaft entdeckt, bzw. vergessen. Auch wenn die Schwangerschaft schon mittlerweile 9 Monate zurückliegt, möchte ich euch an diesem „vergessenen Post“ teilhaben lassen, ich würde es irgendwie schade finden, ihn nicht zu veröffentlichen. Ich denke sehr gerne an die Schwangerschaft zurück und vermisse die Zeit ein wenig, auch wenn die Zeit danach mit Baby einfach unfassbar schön ist.


Ich bin jetzt wirklich am Ende meiner Schwangerschaft angelangt, so ganz kann ich es nicht glauben, heute am 8.02 wäre der Entbindungstermin, ich bin gespannt, wann der Kleine auf die Welt kommt und unser Leben auf den Kopf stellen wird. So langsam wird und ist die Schwangerschaft beschwerlich, ich fühle mich wie ein Michelinmännchen, jedes Kg an meinen Hüften ist mir mittlerweile einfach zu viel. Ich war immer schlank gewesen, hatte immer höchstens Kleidergröße 38 und war sehr penibel mit meiner Figur, der Sport als Ausgleich durfte auf keinen Fall fehlen.

Ich freue mich so sehr auf das Baby und auch egoistischer weise auf meinen Körper, ohne Rücksicht nehmen zu müssen, was man ganz genau isst und wie man nachts schläft. Schlafen kann man im letzten Trimester nicht mehr wirklich gut, man muss wirklich ständig auf Toilette, das Kind (so ist es bei meinem) tritt einen egal auf welcher Seite man liegt, sodass man nicht einschlafen kann. Als werdende Mutter wälzt man sich von Seite zu Seite, weil man das Gefühl hat, dem Kleinen passt es so besser, auf dem Rücken soll man gar nicht schlafen, weil die Versorgung für das Kind nicht sichergestellt ist. Man wacht nachts auf und denkt „oh Schreck, ich lag ja auf dem Rücken, hoffentlich geht es dem Kind gut“. Eine Schwangerschaft ist eine ganz schöne Belastung für den Körper und ich bin jeden Tag erstaunt, was er leistet, ich hatte wirklich bis dato eine sehr gute Schwangerschaft, wofür ich unheimlich dankbar bin. Ich musste mich kein einziges mal übergeben (bis auf den Norovirus), das einzige womit ich wirklich Probleme habe und hatte sind Rückenschmerzen, geschuldet durch die Skoliose und extreme Wassereinlagerungen in den Beinen.

Aber ganz ehrlich, das sind doch „Peanuts“! Wenn ich von anderen Schwangeren höre, die schon frühzeitig Wehen hatten, oder das Kind sich partout nicht drehen will, habe ich es doch sehr gut. Meine Gynäkologin hatte mich auch immer gelobt und zu mir gesagt, wie entspannt ich bin und wie toll ich das alles mache und entspannt bin ich bis heute. Ich glaube das es sehr wichtig ist, sich nicht verrückt zu machen und zu viel zu lesen oder zu googeln. Ich habe in der Schwangerschaft bewusst keine Bücher gelesen, nur jeden Tag in meiner App, weil ich einfach alles auf mich zukommen lassen wollte. Man muss dazu sagen, dass wir immer Babys in der Familie hatten und ich dreifache Tante bin, die Kleinste ist 1,5 Jahre alt, ich habe auf sie schon aufgepasst, als sie 6 Wochen alt war, daher habe ich schon ein Gefühl und auch Erfahrung mit Babys.

Man kann sagen, das schönste drittel in der Schwangerschaft war das Zweite, der Bauch wird langsam sichtbar, man erfährt das Geschlecht und so langsam sieht man auf dem Ultraschall einen kleinen Menschen, ein unglaubliches Gefühl. Wir waren noch einmal im Urlaub, in den USA (darüber habe ich hier berichtet) und haben eine unglaublich schöne Zeit zusammen verbringen dürfen.

 

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Afterbaby Body – Ein Kampf

„Afterbaby Body“, ein Begriff den ich ehrlich gesagt noch nie leiden konnte, von den Medien mehr als hochgepushed wenn ein Promi sich nach der Schwangerschaft mit seinem Körper in der Öffentlichkeit präsentiert. Wenn man Glück hat, sieht man nach der Geburt so aus wie vorher oder sogar noch schlanker, wenn man Pech hat, so wie ich, kleben die Kilos gnadenlos an einem, trotz gesunder Ernährung, Bewegung, Sport und Stillen.

4. Woche Schwanger

Warum setzen wir uns so unter Druck?

Ich habe während der Schwangerschaft sage und schreibe 24 kg zugenommen, ich habe das erste mal mit Genuss gegessen und habe das erste mal in meinem Leben nicht auf meine Figur geachtet, dazu kamen die extremen Wassereinlagerungen, die bis heute teilweise noch da sind, besonders in den Oberschenkeln und in den Oberarmen. Ich dachte nach der Geburt wird das Wasser schnell weg gehen und ich werde bestimmt bis Mai (im Februar war die Geburt) in meine alten Klamotten hinein passen, leider ist dies nicht der Fall gewesen. Bisher habe ich 14 kg abgenommen und mache mich total verrückt, bin frustriert und genervt. Das ist die Wahrheit, meine Familie und Freunde sagen, du hast ein Baby bekommen, das geht nicht so schnell, warum setzt du dich so unter Druck?

4. Monat Schwanger

Der Druck wird einem doch jeden Tag vorgesetzt…

Man achtet natürlich auf andere Mamis bei der Rückbildung, im Park überall – die einfach top aussehen und nicht einen Bauch und dicke Beine haben. Da frage ich mich immer wieder, was mache ich falsch?  Meine Osteopathin hat zu mir gesagt, so lange man stillt, werden die Wassereinlagerungen nicht weg gehen, da der Körper das Wasser braucht um das Baby zu versorgen. Vor gut 7 Wochen habe ich abstillen müssen, das Wasser ist nur geringfügig weg gegangen. In vier Wochen heirate ich nun, mein Ziel in Kleidergröße 38 zu passen, werde ich trotz meiner strengen Low Carb Diät seit 3 Wochen wohl nicht erreichen. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als mich so zu akzeptieren, wie ich bin, eben mit einer Kleidergröße 40/42 (eher 42 als 40). Mich herunter hungern nur um in ein Hochzeitskleid zu passen kommt nicht in Frage. Und wenn ich dann wiederum mein gesundes hübsches Kind anschaue, dann ist doch eigentlich eh alles vollkommen egal…

9.Monat Schwanger

Vor drei Wochen

 

 

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