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2 Jahre Elternzeit

Vor einem Jahr habe ich der Geburt meines Sohnes hin gefiebert, vier Tage nach dem errechnet Geburtstermin, der 8. Februar 2017, kam Valentin am 12.2017 um 15.05 h mit einem Notkaiserschnitt zur Welt. Ich kann gar nicht glauben wie schnell dieses Jahr vorbei war, wie schnell aus einem hilflosen Baby ein Kleinkind wurde und wie kostbar doch jeder einzelne Moment mit seinem Kind ist. Ich vermisse ihn, wenn er nicht bei mir ist und bin froh, ihn Nachts in seinem Bettchen neben mir zu haben, wenn er morgens wach ist und mich zu den unmöglichsten Uhrzeiten anlacht, ist es einfach das schönste auf der Welt.

Wir machten uns natürlich schon vor der Geburt Gedanken, wie lange ich zu Hause beim Kind bleiben werde und für uns beide stand fest, wenn es finanziell irgendwie möglich ist, werde ich auf jeden Fall die ersten zwei bis drei Jahre Elternzeit nehmen. Uns ist und wahr es einfach wichtig, dass Valentin in keine Kita gehen muss und zu Hause bleiben kann. Die meisten Kinder gehen in die Kita, weil es aus finanzieller Sicht einfach nicht möglich ist zu Hause bei einem Elternteil zu bleiben und beide Elternteile arbeiten gehen müssen um überhaupt (über)leben zu können.

Wir Frauen stehen unter einem enormen Druck, weil der Arbeitgeber es indirekt verlangt, so schnell wie möglich in den Beruf zurück zu kehren.

Wir sind daher auch eine ganz andere Generation als unsere Mütter und Großmütter, das ist klar. Wenn wir nicht schnell wieder Fuß fassen in unseren Jobs, haben wir ein Problem. Ich habe auch Jahrelang in der freien Wirtschaft gearbeitet und weiß, was von einem abverlangt wird, ich habe mit 40 Grad Fieber bei einem Planungsgespräch gesessen und mein Firmenhandy war nie aus.

Ich schwimme mit meiner längeren Auszeit vom Job gegen den Strom

Es ist einfach heute nicht mehr üblich wie vor 30 Jahren zu Hause beim Kind zu bleiben, daher Stoße ich eher auf „Abneigung“, wenn mich andere Mütter fragen, ob ich denn schon einen Kita Platz habe. Auch teilweise etwas herablassend, wird mir die Frage gestellt, ob mir denn nur der Alltag mit Kind nicht langweilig sei. Natürlich ist es nicht aufregend, den ganzen Tag Windeln zu wechseln, dem Kind hinterher zu laufen und gefühlt hundert mal am Tag „nein“ zu sagen, aber es ist doch meine Aufgabe als Mama, für mich ist es sozusagen mein neuer Job, den ich gerade ausübe und es ist ein verdammt schöner, aber auch sehr anstrengender Job. Ich sehe aber auch die Entwicklung meines Kindes, gerade jetzt in den letzten zwei Wochen hat er unheimlich viel gelernt und ich bin sehr froh, dass ich bei allem dabei war.

Und die nächste Frage, die mich super nervt ist, ob ich meinem Kind zu Hause alles bieten kann. Warum soll ich meinem Kind denn nichts bieten können? Meine Mutter war auch drei Jahre zu Hause, sie hat mit uns viel unternommen, so wie ich es mit meinem Kind übrigens auch mache. Wir besuchen einen Fenkid Kurs und gehen Freitags in die Krabbelgruppe, bald machen wir einen anderen Kurs zusammen. Wir werden in Zukunft mehr zum schwimmen gehen und im Sommer viel auf den Spielplatz.

Braucht das Kind den ganzen Tag Entertainment?

Ich finde es wichtig, dass mein Kind lernt, sich selbst zu beschäftigen und zu spielen und nicht ständig von mir bespaßt werden muss, natürlich spiele ich mit ihm, lese ihm etwas vor, aber auch nur eine gewisse Zeit.Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass Kinder in der Kita unbedingt so viel mehr lernen, sie lernen mit Sicherheit, sich mehr in der Gruppe durchzusetzen und zu integrieren. Die Erzieher haben ja auch nicht so viel Zeit, sich um die Kinder einzeln permanent zu kümmern, dass weiß ich von Erziehern übrigens selbst.

Ich war auch in keiner Kita, mein Mann und mein Bruder auch nicht, wir sind alle Akademiker mit guten Jobs. Dafür habe ich es wirklich geliebt, als ich mit 3,5 Jahren in den Kindergarten kam. Daher wird auch mein Kind mit spätestens 3 Jahren in einen Kindergarten gehen, da ich es natürlich wichtig finde, wenn er dann größer ist, auch mit anderen Kindern zu spielen und lernen muss, sich in eine Gruppe zu integrieren.

Ich lebe nach dem Prinzip, leben und leben lassen, jeder muss das tun, was er für richtig hält, ich finde es nur schade, dass man in der Gesellschaft bzw. bei anderen Müttern keine richtige Akzeptanz findet, wenn man sein Kind nicht in die Kita gibt. Mir fehlt übrigens meine Arbeit sehr und ich freue mich schon sehr, wenn ich nach der Elternzeit endlich wieder arbeiten gehen kann, bis dahin genieße ich die Zeit mit meinem Sohn.

 

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Babypflegeprodukte

Valentin ist nun fast schon ein Jahr auf der Welt und wir benutzen tatsächlich die gleichen Pflegeprodukte von Anfang an und zwar hauptsächlich die von Weleda aus der Serie Calendula. Ich bin von der Marke Weleda total überzeugt und habe auch schon während der Schwangerschaft sehr gerne das Schwangerschaftsöl benutzt. Mir ist es sehr wichtig, meinem Kind keine Chemie auf den Körper zu schmieren und verwende daher zu 90 % Naturkosmetik.

Von Babylove haben wir ein paar Produkte geschenkt bekommen, die ich auch nicht schlecht finde, aber bei weitem nicht so gut, wie die Produkte von Weleda.

Babylove Seife:

Benutzen wir wenn wir Valentins Hände waschen, für den Zweck finde ich sie ganz in Ordnung.

Babylove Pflegeöl und Weleda Pflegeöl

Ich finde ehrlich gesagt beide Öle gut, wenn allerdings beide Öle aufgebraucht sind, würde ich eher wieder das von Weleda nachkaufen, ich finde den Geruch allein viel besser.

Babylove Pflegemilch

Die Pflegemilch finde ich leider sehr unpraktisch das komplette Kind damit einzureiben, da sie nur schwer einzieht. Ich verwende sie eigentlich nur für rote Stellen am Popo des Kindes.

Babylove Calendula Wundcreme

Die Babylove Calendula Wundcreme ist preislich deutlich billiger, als die Calendula Wundcreme von Weleda, ich finde aber auch hier die Creme von Weleda viel besser, da sie einfach viel besser einzieht.

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Vita Horn Baby-Hautcreme

Diese Hautcreme haben uns meine Kollegen zur Geburt geschenkt, eine ganz tolle Creme, besonders für das Gesicht, mittlerweile ist sie aufgebraucht, eine neue werde ich auf jeden Fall nachkaufen.

Weleda Calendula Babycreme und Pflegecreme

Für einen ganz empfindlichen Babypopo ist die Creme einfach super, sie ist reichhaltig, zieht aber schnell ein, im Gegenteil zu der Calendula Creme von Babylove. Wir haben diese Creme schon nachgekauft. Einen großen unterschied von der Pflege zwischen der Babycreme und der Pflegecreme, gibt es meiner Meinung nach nicht. Die Pflegecreme ist ein wenig flüssiger und gelblich, die Babycreme ist speziell für den Windelbereich und weiß.

Weleda Calendula Wind und Wetterbalm

Eine super Creme für das Gesicht, sie ist sehr reichhaltig und flüssig, daher lässt sie sich sehr gut und vor allen Dingen schnell im Gesicht des Kindes auftragen. Kinder finden eincremen ja meistens nicht so toll, aber mit dieser Creme geht es wirklich kurz und schmerzlos für die Kleinen.

 

 

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