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Allgemein, Mama & Baby

Geburtsbericht

9 Monate fiebert man dem einen Tag entgegen, an dem man endlich sein Baby in den Armen halten kann, 9 Monate die teilweise sehr anstrengend waren, besonders die letzten beiden Monate, an denen man ordentlich an Gewicht zunimmt. Ich habe probiert mich so gut wie möglich auf die Geburt vorzubereiten, ich habe Yoga für Schwangere und einen Geburtsvorbereitungskurs besucht und zu guter letzt habe ich mir sogar Nadeln, sprich mehrere Sitzungen Akupunktur setzen lassen. Yoga habe ich Ende des 7. und 8. Schwangerschaftsmonat besucht, als ich noch in Frankfurt gewohnt habe, was mir richtig gut getan hat, ich kann nur jeder Schwangeren empfehlen Yoga zu machen. Die Akupunktur sollte dazu dienen, das sich der Muttermund bei der Geburt schnell öffnet, hiermit habe ich 3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin angefangen und habe 2-3 Sitzungen in der Woche gehabt.

Der errechnete Geburtstermin war der 08.02.2017, auf diesen Tag habe ich natürlich richtig hin gefiebert, obwohl klar war, dass die Kinder in der Regel, selten am errechneten Geburtstermin auf die Welt kommen. Natürlich hatte sich an diesem Tag, einem Mittwoch, bei mir nichts getan. Einen Tag später sah die Welt schon etwas anders aus, ich habe leichte Blutungen bekommen und konnte in den nächsten zwei Nächten vor Rückenschmerzen kaum schlafen. Als die Rückenschmerzen am Samstag so stark waren, sind wir ins Krankenhaus gefahren, um mich an das CTG zu hängen, natürlich hatte ich noch keine Wehen aber immerhin war der Muttermund schon 2 cm auf. Von diesem Augenblick an wusste ich, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis ich endlich mein Baby im Arm halten werde.

Trotzdem das ich keine Wehen hatte, musste ich aufgrund der Blutungen im Krankenhaus bleiben, meinen Freund habe ich nach Hause geschickt, da es nicht den Anschein hatte, bald mit der Geburt loszugehen. Gegen 22 Uhr, setzten aus dem Nichts die Wehen ein, gegen 0:00 h waren sie so stark, dass mein Freund doch wieder ins Krankenhaus kommen sollte, von da an nahm alles seinen Lauf…Über Stunden habe ich mich mit den Wehen gequält und nichts tat sich, der Muttermund ging nicht weiter auf, ich war nachts um vier total am Ende, sodass man mir die PDA legte um mich ein wenig zu entspannen und Kraft zu tanken, da ich so die Geburt nicht weiter durchgestanden hätte. Das ganze zog sich von 4:00 h nachts bis Sonntag Mittag um 14:00 h hin. Zwischendurch hatte sich der Muttermund komplett geöffnet und die Fruchtblase war geplatzt, als es endlich soweit war, mein Kind auf die Welt zu bringen, war klar, dass es nicht durch den Geburtskanal passte. Die Ärzte haben insgesamt zwei mal Blut aus seinem Kopf entnommen, um zu schauen, ob er noch mit genügend Sauerstoff versorgt ist. Es war einfach alles schrecklich, ich war so fertig von der Nacht und der PDA, dass ich gar nicht mehr begriff was vor sich ging. Es gab nur eine Möglichkeit- ein Notkaiserschnitt musste gemacht werden, heulend hat man mich in den OP geschoben und mir den Kleinen herausgeholt.

Ich erinnere leider nicht an alles, nur das ich total gezittert hatte und total den Durst hatte. Natürlich erinnere ich mich an den Moment, wo man mir Valentin auf meine Brust gelegt hatte, nur leider war mir in diesem Moment total schlecht, dass ich ihn nicht so genießen konnte.

Die Tage im Krankenhaus waren leider auch nicht besonders schön, ich lag in einem Dreibettzimmer, was für einen selbst und das Baby total stressig ist, da die Säuglinge abwechselnd die Nacht geschrien haben und immer Besuch im Zimmer war. Die erste Nacht wurde Valentin von den Schwestern versorgt, da ich gar nicht aufstehen konnte und es mir sehr schlecht ging, die weitere Nacht musste ich mich schon selbst um ihn kümmern, was kaum möglich war. Nachdem ich die Nacht nicht geschlafen und völlig runter mit den Nerven war, wollte ich nur noch nach Hause, denn im Krankenhaus konnte ich mich auf gar keinen Fall erholen.

Leider stellten die Schwestern fest, das Valentin zu viel abgenommen hatte und wollten mich nicht nach Hause lassen, die drastische Gewichtsabnahme kam daher, weil ich noch nicht genügend Muttermilch aufgrund des Kaiserschnitts produziert hatte. Vielleicht hätte man auch eher mal darauf achten können, ob das Kind ausreichend versorgt ist, mir war dies nicht bewusst. Unter Tränen musste ich Valentin mit Industriemilch zu füttern und durfte abends um 18:00 h endlich nach Hause.

Trotz der schlechten Geburtserfahrung, bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt und weiß ganz genau, dass Valentin kein Einzelkind bleiben wird. So schlimm es war, diese Erfahrung hält mich nicht davon ab, ein weiteres Kind zu bekommen, allerdings mit geplanten Kaiserschnitt (leider), da ich kein Risiko mehr für mich und das Kind eingehen werde.

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Lifeupdate – die letzten 6 Wochen als Mama

Endlich melde ich mich auf meinem Blog wieder, mein Baby schläft und ich komme endlich mal dazu ein paar Zeilen zu schreiben und die Welt wissen zu lassen, wie es mir als frisch gebackene Mama geht. Valentin wurde am 12.02.2017 geboren, leider nicht auf natürlichem Wege, sondern durch einen Notkaiserschnitt, dadurch ging es mir die ersten drei Wochen nicht besonders gut, mittlerweile habe ich mich aber von der OP erholt. Zum Thema Geburt, werde ich aber noch einen separaten Post schreiben.

Man weiß gar nicht wo man anfangen soll, Valentin ist mein erstes Kind, ich bin dreifache Tante und wußte also, was ungefähr mit einem Neugeborenen auf mich zukommt, allerdings war mir nicht bewusst wie hart die ersten Wochen sind, der Schlafentzug macht einen echt fertig, auch wenn man total im Babyrausch ist und nur noch Liebe spürt, wenn man sein Kind ansieht. Es braucht auch eine gewisse Zeit, bis sich der Alltag erst einmal einpendelt, nach gut sieben Wochen, sind wir langsam an dem Punkt angekommen, wieder einen Alltag zu haben, teilweise bin ich die letzten Wochen kaum zum Essen gekommen oder einmal abzuspülen, da mein kleiner Schatz mit seinen Wachstumsschüben nicht klar kam und dazu auch Koliken hatte. So saß ich nach der 3. Woche allein mit dem Baby zu Hause, mein Freund musste wieder arbeiten und hatte ein schreiendes Baby von Morgens bis Abends. Da wir keine Verwandten in München haben und ich das Baby komplett den ganzen Tag alleine habe, war ich ehrlich gesagt, oft fertig mit den Nerven und habe das ein oder andere mal auch geweint.

Seit einer Woche ist es Gott sei Dank besser mit den Koliken geworden, Valentin lacht sehr viel und der Alltag ist dadurch wirklich nur noch halb so anstrengend, er hat zwei mal in der Nacht Hunger und er schläft schon Mittags alleine in seinem Bettchen. Der Frühling ist da und wir können längere Spaziergänge draußen machen, was auch meiner Figur sehr gut tut. Mit der Rückbildung werde ich auch bald anfangen und wieder mein geliebtes Fitness Studio besuchen, damit ich so langsam wieder in Form komme. Leider habe ich noch immer Wasser in den Beinen, das leider nicht heraus möchte und ich dadurch drei Hosengrößen mehr brauche. Das gehört nun einmal alles zu einer Schwangerschaft dazu und man muss einfach Geduld haben, die ich natürlich überhaupt nicht habe und am liebsten wieder von heute auf morgen meine alte Figur gerne wieder hätte.

Ansonsten habe ich mir nach vielen Jahren endlich einen Traum erfüllt und mir meine erste Louis Vuitton Handtasche gekauft, nach dem ich mich die letzten Jahre zwischen der Speedy und der Neverfull nicht entscheiden konnte, habe ich mich nun doch für die Neverfull entschieden, da sie als Mama im Alltag einfach praktischer und größer ist, als die Speedy. Valentin hat mich natürlich begleitet und war ganz brav im Kinderwagen und hat nicht geschrien.

Valentin… ein paar Tage alt

Das Geschenk zur Geburt von meinem Freund

Winnie Pooh!

Valentin und Jessy bei Starbucks

A dream come true…. Oh Louis!

Spaziergang mit meiner Mama im Olympiapark

Spring is here!

Die erste Spazierfahrt mit Valentin und Papa

I love you

Das erste Eis!

 

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