Ihr Lieben,

Dem wundervollen Juni sagen wir so langsam „Tschüss“ und stimmen uns auf den wundervollen Juli bei knackigen, sommerlichen Temperaturen ein! Der Abiturjahrgang hat seinen Abiball schon hinter sich, die anderen haben ihn noch vor sich. Die Studis unter euch befinden sich in den letzten heißen Phasen des Lernens und der Abgaben ( ich grüße hiermit alle Architekturstudenten, ich leide mit euch). Bald ist alles vorbei, wieder ein Semester geschafft, wieder dem Ziel näher bald zur arbeitenden Bevölkerung zu gehören. Diejenigen, die ihr Abi in der Tasche haben, müssen sich entscheiden, was sie aus ihrem Leben machen wollen, ob FSJ, Ausbildung oder Studium, all das muss bald entschieden werden, wenn es das schon längst nicht ist.

Ich habe mein Abtitur gemacht und wollte eigentlich Kommunikationsdesign studieren, was aber im Jahre 2002 sehr überlaufen und schwierig war, ich habe übrigens sehr spät erst mein Abitur gemacht, da ich die Vorschule besucht habe und die elfte Klasse so toll fand, dass ich sie unbedingt noch einmal wiederholen musste. Nach dem Abi wollte ich ein Praktikum in einer Werbeagentur machen und an meiner Mappe arbeiten. Im Jahr 2002 war das Internet noch nicht so ausgebaut wie heute, ein bezahltes Praktikum zu bekommen unmöglich und so entschied ich mich erst einmal ein FSJ zu machen. Das war übrigens die beste Entscheidung in meinem Leben, wenn ihr euch also unklar seit, was ihr machen wollt, dann macht etwas sinnvolles wie ein FSJ, denn es macht sich sehr gut im Lebenslauf und ihr lernt vor allen Dingen etwas fürs Leben!

Nach dem FSJ hat es leider mit der Mappe und der Aufnahmeprüfung für Kommunikationsdesign nicht geklappt, so habe ich mich an den jeweiligen FH`s für Architektur, Innenarchitektur und Informatik beworben – und so landete ich bei Architketur an der FH Frankfurt am Main, wo ich die nächsten 7! Jahre verbringen sollte.

Ein Architkturstudium ist sehr anspruchsvoll und zeitintensiv, viel Zeit für`s Privatleben bleibt so gut wie nicht übrig, parallel seinen Lebensunterhalt zu verdienen war mehr als eine Herausforderung, aber ich habe es geschafft und vor allen Dingen sehr geliebt!

Große Gedanken über den Beruf habe ich mir ehrlichgesagt nicht gemacht, ich wollte ein Studium das mir liegt und mir Spass macht, ob man damit Geld verdienen kann und wie die Berufschancen waren, waren mir so gut wie egal – eine Einstellung die ich heute nicht nachvollziehen kann, aber mit Anfang 20 denkt man einfach anders als mit Mitte 30. Gleich nach meinem Diplom hatte ich den ersten Job, als Planerin für ein Fertighausunternehmen, alles alleine Bewerkstelligen, alleine arbeiten, alleine ein Büro führen. Die Firma, für die ich arbeitete saß in Dresden, für eine Rückfrage beim Chef gab es nur das Telefon, alles andere musste ich alleine hinbekommen. Schon nach kurzer Zeit merkte ich, dass mir diese „One-Man-Show“ nicht gefallen hat, zu dem wurde ich nicht gut bezahlt, hatte zwar einen Firmenwagen, war viel unterwegs und unendlich viele Überstunden. Nach einem Jahr wechselte ich zum nächsten Bauträger, der uns alle nach einem halben Jahr wieder rausschmiß, weil er pleite ging.

Kaum war ich zwei Tage arbeitslos, kam das Vorstellungsgespräch für meinen jetzigen Job, ich bestand den Einstellungstest und setzte mich durch viele ältere und viel erfahrene Mitbewerber durch. Bis heute bin ich stolz, das geschafft zu haben. Ein schlechtes Abitur, ein mittelmäßges Diplom und einen super Job – ich bin dankbar!

Mein Traumjob ist es nicht, aber ich habe ein sicheres Einkommen und sehr gute Arbeitszeiten. Nach dem Studium hatte ich Träume und Vorstellungen von der Arbeit als Architektin, ich landete beim ersten Job knallhart auf dem Boden der Tatsachen. Das Studium hatte nur einen Bruchteil damit zu tun, wie der Job in der Realität wirklich ist. Daher kann ich euch nur den Tipp geben: „AUGEN AUF BEI DER BERUFSWAHL“.

Da dieser Post sonst viel zu lange wird, wird es noch einen weiteren Post mit ein paar Fragen und Tipps von mir geben, zum Thema, Studium und Job! Ich freue mich schon sehr darauf!

Ich wünsche euch trotzdem schon einmal viel Spaß mit meinem Outfit, dass ich euch heute präsentiere, mal wieder ganz in weiß mit meinem neuen Boho Top und meinen goldenen Sandalen von Primark! Ich liebe diese Teile einfach! Der Sommer kann kommen oder?

Boho Top weiß Primark, Sandalen Gold Primark, H&M Hose weiß

Primark Boho Top, Weiße H&M Jeans, goldene Sandalen Primark, Michael Kors Uhr Rosegold

Boho Top weiß und Pinrk, Sandalen gold Primark, H&M Hose weiß, Michael Kors Uhr Rosegold

Primark Boho Top weiß pink, Goldene Primark Sandalen, H&M Hose weiß

Primark Armbänder neon

Michael Kors Uhr Rosegold